Brandmelder

Lautlos wie Diebe in der Nacht töten Brände jedes Jahr Hunderte von Menschen durch Rauchgase im Schlaf. Schon einfache Melder an der Zimmerdecke würden Leben retten.

Um dem lautlosen Rauchgastod zu entgehen gibt es vor allem ein bewährtes Mittel: Brandmelder oder genauer gesagt Rauchmelder.

Der laute Alarm der kleinen runden Wächter an der Zimmerdecke warnt auch Tiefschläfer rechtzeitig und gibt ihnen den nötigen Vorsprung. Zeit ist der entscheidende Faktor. Die meisten Feuer breiten sich rasend schnell aus. Schon nach Sekunden können Teile der Wohnungseinrichtung in Flammen stehen. Bald erreicht die Raumtemperatur mehrere hundert Grad Celsius. In kürzester Zeit sind ganze Häuser verqualmt.

Wir empfehlen als Mindestausstattung einen Rauchmelder pro Wohnung und ggf. je Kinderzimmer.

Die Geräte unterschiedlicher Hersteller arbeiten grundsätzlich nach gleichen oder ähnlichen Methoden. Rauchmelder sind im wesentlichen kleine, meist runde Messkammern, in denen in kurzen Intervallen eine Lichtquelle eingeschaltet wird. Treten Rauchpartikel in die Messkammer ein, aktiviert das dabei entstehende Streulicht eine Fotozelle, die den Alarm auslöst.

zu beachten wäre:

  • · verwenden Sie nur optische Rauchmelder
  • · bestehen Sie auf geprüfte Modelle, die ein CE-Zeichen sowie die Prüfzeichen des VdS und GS tragen.
  • · achten Sie auf eine mehrjährige Garantie und eine Warnfunktion bei Nachlassen der Batterieleistung.
  • · Testen Sie den Rauchmelder in regelmäßigen Abständen mithilfe des eingebauten Prüfknopfes.
  • · wechseln Sie jährlich einmal die Batterie.
  • · für Hörgeschädigte gibt es Rauchmelder die mit Lichtblitzen oder durch Vibration Alarm geben.